4. Unter Berücksichtigung der vorstehenden Erwägungen stellt die Kommission fest, dass die Wettbewerbsverbotsklausel im vorliegenden Fall bei weitem über das hinausgeht, was erforderlich ist, um den legitimen Zweck der Vereinbarung zu sichern, nämlich dem Käufer die Übertragung des vollen Geschäftswerts des übertragenen Unternehmens zu sichern, und dass die Aufrechterhaltung dieser Klausel zum Zeitpunkt dieser Entscheidung eine spürbare Wettbewerbsbeschränkung darstellt. a) Soweit die Klausel über den Wettbewerb nicht wettbewerblich auch nicht kommerzialisierte Forschung und Entwicklung umfasst, überschreitet sie eindeutig die Grenzen dessen, was vereinbart werden kann, um die Übernahme eines Unternehmens zu gewährleisten. Nach der Vereinbarung blieb Dr. Reuter Geschäftsführer der Elastomer-Gruppe, akzeptierte jedoch verschiedene Beschränkungen seiner Tätigkeit für den Zeitraum vor und nach der Ausübung der Option (u. a. ein Wettbewerbsverbot für zehn Jahre nach der Übertragung der verbleibenden 50 % der Anteile). Diese Beschränkungen wurden jedoch durch die spätere Vereinbarung vom 25. Juni 1971 ersetzt.

“Der Repräsentantenausschuss der Executive Employees der BASF SE unterstützt die neue Standortvereinbarung und setzt den durch die Unternehmensstrategie eingeleiteten kulturellen Wandel fort. Führungskräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie motivieren und inspirieren die Mitarbeiter, geben Orientierung und übernehmen Verantwortung. Die Standortvereinbarung bietet ihnen einen verlässlichen Rahmen, der es ihnen ermöglicht, die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam mit ihren Mitarbeitern erfolgreich zu bewältigen”, sagte Rainer Nachtrab, Vorsitzender des Repräsentantenausschusses der Konzernleitung der BASF SE. 3. Wenn die materiellen Vermögenswerte eines Unternehmens verkauft werden, ist es normalerweise nicht erforderlich, den Käufer durch ein Wettbewerbsverbot gegen den Verkäufer zu schützen. Im vorliegenden Fall umfasste der Verkauf jedoch Goodwill und Know-how; tatsächlich machten diese Posten einen wesentlichen Teil der übertragenen Vermögenswerte aus. Um festzustellen, ob Art. 85 Abs. 1 auf die Wettbewerbsverbotsklausel der Vereinbarung Anwendung findet, ist vor allem zu prüfen, inwieweit die Klausel für die Erhaltung des übertragenen Wertes des Unternehmens wesentlich ist und ob sie über das für diese Erhaltung erforderliche Maß hinausgeht. a) Es wird anerkannt, dass es in bestimmten Fällen erforderlich sein kann, Garantien zu treffen, um die tatsächliche Durchführung einer Vereinbarung zu gewährleisten. Diese können in Form einer vertraglichen Wettbewerbsverbotsklausel erfolgen, wenn nicht nur das materielle Vermögen eines Unternehmens, sondern auch sein geschäftsmäßiger Geschäfts- oder Firmenwert, einschließlich der Beziehungen zu den Kunden, auf den Käufer übertragen werden soll.

In solchen Fällen ist es unerlässlich, einen Verkäufer daran zu hindern, seine Altkunden in der unmittelbar nach der Übertragung unmittelbar nach der Übertragung unmittelbar oder indirekt zusammenarbeitenden Wettbewerber n. Chr. wieder zu erwerben.