(5) Abweichend von Unterabschnitt (4) können Krankenhausdienstleistungen nur in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union, in einer anderen Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz nach vorheriger Genehmigung durch die Krankenkassen empfangen werden. Die Zulassung kann nur verweigert werden, wenn die gleiche Behandlung einer Krankheit oder eine Behandlung, die für die versicherte Person gleichermaßen wirksam ist, entsprechend dem allgemein anerkannten Zustand des medizinischen Wissens rechtzeitig von einem Vertragspartner der Krankenkasse zu Hause eingeholt werden kann. (6) Abschnitt 18 Unterabschnitt (1) Satz 2 und Unterabschnitt (2) gilt mutatis mutandis in Den folgenden Abschnitten (4) und 5). Abschnitt 2 der Verordnung ermächtigt die mit der Durchführung des Apothekengesetzes (ApoG) und der Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) betrauten Behörden, Abweichungen von den Bestimmungen des ApoG über den Betrieb von Apotheken und über die Abgabe von Arzneimitteln im Rahmen der Entlastungsverwaltung und von den Bestimmungen des ApBetrO über den Betrieb von Apotheken zuzulassen. , über die Personalausstattung, über die Kontrolle von Ausgangsstoffen und Behältnissen, über die Herstellung und Inspektion von Arzneimitteln, über den Kauf von Arzneimitteln durch Apotheken, über Kurierdienste und über Unterlagen, wenn dies erforderlich ist, um die ordnungsgemäße Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln, Anästhetika, Medizinprodukten und anderen gängigen Apothekenprodukten zu gewährleisten. (3a) Die Krankenkasse entscheidet innerhalb von fünf Wochen nach Eingang des Antrags rasch über einen Leistungsantrag, spätestens drei Wochen nach Eingang des Antrags oder in Fällen, in denen innerhalb von fünf Wochen nach Eingang des Antrags ein Gutachten, insbesondere vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), in Auftrag gegeben wird. Hält die Krankenkasse ein Gutachten für notwendig, so hat sie es unverzüglich in Auftrag zu geben und die Berechtigten darüber zu informieren. Der Medizinische Dienst muss innerhalb von drei Wochen ein Gutachten vorlegen. Wird ein im Bundesmantelvertrag für Zahnärzte vorgesehenes Bewertungsverfahren durchgeführt, so entscheidet die Krankenkasse innerhalb von sechs Wochen nach Antragstellung; der Sachverständige innerhalb von vier Wochen eine Erklärung abgibt. Ist die Krankenkasse nicht in der Lage, die Fristen nach Satz 1 oder Satz 4 einzuhalten, so unterrichtet sie die berechtigten Personen entsprechend rechtzeitig schriftlich und erläutert die Gründe. Wird kein angemessener Grund mitgeteilt, so gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt. Erhalten berechtigte Personen nach Ablauf der Frist selbst eine notwendige Leistung, so ist die Krankenkasse verpflichtet, die dadurch entstandenen Kosten zu ersetzen. Die Krankenkasse erstattet dem Nationalen Verband der gesetzlichen Krankenkassen jährlich Bericht über die Zahl der Fälle, in denen Fristen nicht eingehalten oder Erstattungen geleistet wurden.

Die Abschnitte 14 und 15 des Neunten Buches gelten für Leistungen bei der medizinischen Rehabilitation im Hinblick auf die Kompetenzerklärung und die Erstattung von privat erworbenen Leistungen. Am 21. April 2020 erließ das Bundesgesundheitsministerium die SARS-CoV-2 Arzneimittelversorgungsverordnung (SARS-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung, `SARS-CoV-2 AMVV`) auf der Grundlage der gesetzlichen Genehmigung in Abschnitt 5 Absatz 2, Nr.